Heiße Quellen und Soldaten

Mazedonien. Schlagartig ändert sich das Landschaftsbild auf mittleren osteuropäischen Verschmutzungsgrad. Wir fühlen uns gleich wohler. Was die Sauberkeit eines Landes ausmacht merken wir erst jetzt.

Abends sind wir schon in Griechenland und schlafen an einem Fluss mit Lagerfeuerstellen – ein perfekter Ort für uns und alle Wohnmobilisten. Nächsten Tag lernen wir die griechische Gastfreundlichkeit kennen. In einem Imbiss gibt uns der Besitzer einen aus. In einer heißen Quelle in Loutra Eleftheron hoffen wir zu entspannen, doch die Kinder machen uns einen Strich durch die Rechnung. Ihnen ist’s zu heiß. Trotzdem fühlen wir uns wie neugeboren. Wir können sogar unsere Wasserkanister mit frischem Bergquellwasser betanken. Nachts passieren wir die überraschend schwer bewaffnete Grenze zur Türkei und lassen uns bei einem kleinen Fischerhaus in einer geschichtsträchtigen Gegend, der Halbinsel Gallipoli zur Nacht nieder.

4 Gedanken zu „Heiße Quellen und Soldaten

  1. Habe gerade Eure weiteren Beschreibungen mit Spannung gelesen. Nur ein Hinweis: lt. Route ward Ihr erst am 23.04. in der Türkei. Wird die Route eigentlich vom Navi übernommen oder muss sie von Hand eingezeichnet werden? Euch weiter noch tolle Erlebnisse und bleibt gesund!

  2. Das Öffnen der unterstrichenen Orte geht prima. Da kann man sich gleich eine Vorstellung machen und muss nicht erst lange auf der Karte suchen.

  3. hallo martin,

    hab heute zufällig jesta in ikea getroffen, sie hat mir euern blog gezeigt, und jetzt habe ich ganz schön lange geschmökert – so eine abgefahrene reise, bin schwer beeindruckt, auch von den tollen bildern! wenn ich die augen zumache, sehe ich ziemlich viele moscheekuppeln in irren farben. also: tolle sache und bis bald einmal,

    deine cousine ulrike, die seit letzter woche in berlin wohnt

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